Djúpalónssandur
Djúpalónssandur ist ein schwarzer Basaltkieselstrand an der südwestlichen Spitze der Halbinsel Snæfellsnes im Snæfellsjökull-Nationalpark, der durch ein Lavafeld aus gezackten Felsformationen erreicht wird. Das Schwimmen ist aufgrund gefährlicher Strömungen und Monsterwellen verboten, aber Besucher können zwischen den glatten 'Djúpalónsperlur'-Kieseln und Lava-Felsnadeln spazieren gehen.
Region
Halbinsel Snæfellsnes
Koordinaten
64.7520° N, 23.9023° W
Wichtig
- Hohe Gefahr
- Gefährliche Strömungen, unberechenbare Wellen, lose Kieselsteine, Lavagestein und erhaltene Metallwrackteile machen den Strand in Ufernähe gefährlich.
Stopp planen
- Zeit vor Ort
- 45 Min.
Barrierefreiheit
- Rollstuhl · Eingeschränkt
- Ein gepflasterter Weg führt vom Parkplatz zu einem Aussichtspunkt auf den Strand, aber der Strand selbst besteht aus losen schwarzen Kieselsteinen und Lavagestein, das mit einem Rollstuhl nicht überquert werden kann.
- Eingeschränkte Mobilität · Eingeschränkt
- Der Aussichtspunkt ist erreichbar, aber der Abstieg zum Kieselstrand und die Fortbewegung über lose Steine sind bei eingeschränktem Gleichgewicht oder geringer Ausdauer schwierig.
- Sensorisch · Teilweise
- Das Rauschen der Brandung, Wind, dunkle Lavaformationen und lose Steine schaffen eine raue sensorische Umgebung.
- Kognitiv · Teilweise
- Der Weg ist klar, aber die Gefahr durch die Brandung und das Schwimmverbot müssen ernst genommen werden.
Warum das wichtig ist
Der Strand war einst der Standort von Dritvík, einer von Islands geschäftigsten Fischereistationen im 18. und 19. Jahrhundert, und vier historische Hebesteine (Steinatök) mit einem Gewicht von 23 bis 154 kg sind noch aus der Zeit erhalten, als Fischer ihre Stärke beweisen mussten, um für eine Bootsbesatzung angeheuert zu werden. Verrostete Eisenwrackteile, die auf dem Sand verstreut sind, sind ein erhaltenes Denkmal für den britischen Trawler Epine, der dort 1948 auf Grund lief und sank.