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Historisch

Eiríksstaðir

Region: WestislandKoordinaten: 65.0592° N, 21.5389° W

Eiríksstaðir ist ein Hofplatz aus der Wikingerzeit im Tal Haukadalur im Bezirk Dalir in Westisland, mit den ausgegrabenen Ruinen eines kleinen Torf-Langhauses und, etwa hundert Meter entfernt, einem originalgetreu nachgebauten Langhaus aus Torf und Holz, das in den Sommermonaten als lebendiges Museum betrieben wird.

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Geeignet für
Jedes Alter
Für alle Altersgruppen geeignet. Die lebendige Geschichtsdarstellung und das Handwerk aus der Wikingerzeit sprechen Familien und Kinder an.
Zeit vor Ort
1 Std.

Barrierefreiheit

Rollstuhl · Eingeschränkt
Das rekonstruierte Langhaus hat eine niedrige Torftür und einen Erdboden ohne stufenlosen Zugang. Der Außenweg zu den Ruinen besteht aus Gras und Schotter.
Eingeschränkte Mobilität · Eingeschränkt
Ein kurzer, aber unebener Weg über Gras und Schotter vom Parkplatz zum rekonstruierten Haus und den ausgegrabenen Ruinen.
Sensorisch · Vollständig
Eine ruhige, offene Tallage. Das Innere des rekonstruierten Hauses ist dämmrig und rauchig, wenn die Feuerstelle brennt.
Kognitiv · Vollständig
Ein einzelnes kleines Gebäude mit einem kostümierten Guide, der die Stätte erklärt.

Warum das wichtig ist

Nach den Vinland-Sagas und dem Landnámabók war Eiríksstaðir der Hof des Eiríkur Þorvaldsson, genannt Erik der Rote, der hier lebte, bevor er aus dem Bezirk verbannt wurde und nach Westen segelte, um um 985 die nordische Siedlung Grönlands zu gründen. Der Überlieferung nach wurde sein Sohn Leifur Eiríksson (Leif Erikson), dem die Sagas die Entdeckung Vínlands in Nordamerika um das Jahr 1000 zuschreiben, in Eiríksstaðir geboren. Archäologische Ausgrabungen zwischen 1895 und 2002 legten die Grundmauern eines etwa 50 Quadratmeter großen Langhauses mit einer langen zentralen Feuerstelle frei, datiert ins 10. Jahrhundert, dazu ein kleines Grubenhaus; die Stätte ist als Ruine geschützt. Das nahe gelegene nachgebaute Langhaus, im Jahr 2000 zum Jahrtausendgedenken an Leifs Vínland-Fahrt eröffnet, wurde mit zeitgenössischem Werkzeug, Treibholz und Torf errichtet und wird im Sommer von kostümiertem Personal bespielt, das das Alltagsleben der Wikingerzeit vorführt.

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