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ReligiösInteresse 3/5

Domkirche von Reykjavík

Dómkirkjan í Reykjavík

Die Dómkirkjan (Reykjavík-Kathedrale) ist eine kleine klassizistische Kirche am Platz Austurvöllur im Herzen der Hauptstadt, direkt neben dem Parlamentsgebäude Alþingi. Im Vergleich zur Hallgrímskirkja bescheiden in ihrer Größe, ist sie dennoch Sitz des Bischofs von Island und Mutterkirche der isländischen evangelisch-lutherischen Staatskirche, in der weiterhin regelmäßig sonntags und werktags Gottesdienste stattfinden.

Region

Hauptstadtregion Reykjavík

Koordinaten

64.1467° N, 21.9393° W

Barrierefreiheit
Eingeschränkte Mobilität · Teilweise
Flacher, gepflasterter Platz im Außenbereich, mit einem kompakten Innenraum auf einer Ebene.
Sensorisch · Teilweise
An Wochentagen morgens meist ruhig, geschäftiger während der Sonntagsgottesdienste, der Veranstaltungen zum Nationalfeiertag und der Messe zur Parlamentseröffnung.
Kognitiv · Vollständig
Ein einzelnes kleines Kirchenschiff mit einem einfachen, traditionellen Grundriss.

Warum das wichtig ist

Die Kathedrale wurde zwischen 1787 und 1796 nach einem klassizistischen Entwurf des dänischen Architekten Andreas Kirkerup erbaut und 1847/48 auf ihre heutige Größe erweitert. Seit der Wiedereinsetzung des Alþingi im Jahr 1845 beginnt jede Parlamentssitzung mit einem Gottesdienst hier, wonach der Dekan der Kathedrale die Abgeordneten zum benachbarten Parlamentsgebäude führt; die Glocken der Kathedrale und der Sonntagsgottesdienst gehören zudem zu den jährlichen Feierlichkeiten des isländischen Nationalfeiertags am 17. Juni. Das Gebäude wurde 1999-2000 unter der Leitung des Architekten Þorsteinn Gunnarsson restauriert, und ihre in der Berliner Werkstatt Karl Schuke gebaute Orgel verfügt über drei Manuale und einunddreißig Register.

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