Leuchtturm Reykjanesviti
Reykjanesviti
Reykjanesviti, Islands ältester Leuchtturm, steht auf dem Hügel Bæjarfell an der südwestlichen Spitze der Halbinsel Reykjanes, ein 31 Meter hoher Betonturm inmitten einer aktiven geothermischen und vulkanischen Landschaft. Das angrenzende Valahnúkamöl ist ein wellengepeitschter Geröllrücken und ein Klippengebiet mit nistenden Seevögeln, dampfenden Schloten und Blick auf die kleine Insel Eldey.
Region
Halbinsel Reykjanes
Koordinaten
63.8157° N, 22.7042° W
Wichtig
- Hohe Gefahr
- Ungesicherte Meeresklippen, von Wellen umtoste Felsbrocken, geothermische Schlote, durch Erdbeben beschädigter Boden und starke Winde machen Erkundungen abseits der Wege gefährlich.
Stopp planen
- Geeignet für
- Ab 5 Jahren
- Ungesicherte Meeresklippen, geothermische Schlote und loses Felsgelände erfordern eine genaue Beaufsichtigung. Nicht ideal für Kleinkinder oder unsichere Geher.
- Zeit vor Ort
- 45 Min.
Barrierefreiheit
- Rollstuhl · Eingeschränkt
- Eine asphaltierte Straße führt zum Leuchtturm und zum Besucherzentrum, aber der umliegende Felsrücken Valahnúkamöl und die Wege an der Klippe sind uneben, ungesichert und nicht für Rollstühle passierbar. Jüngste Erdbebenaktivitäten haben einige Klippenbereiche weiter eingeschränkt.
- Eingeschränkte Mobilität · Eingeschränkt
- Der Leuchtturm kann von der Straße aus betrachtet werden, aber eine sinnvolle Erkundung erfordert das Überwinden unebener Felsbrocken, Hänge und exponiertes Klippengelände.
- Sensorisch · Eingeschränkt
- Starker Wind, brechende Brandung, Schwefelgeruch, Seevögel und exponiertes Wetter können intensiv sein.
- Kognitiv · Teilweise
- Der Leuchtturm ist unübersehbar, aber unsichere Klippen und Geothermalgebiete erfordern Urteilsvermögen und Beaufsichtigung.
Warum das wichtig ist
Der ursprüngliche Leuchtturm wurde 1878 auf der benachbarten Klippe Valahnúkur erbaut – der erste in Island –, aber Erdbeben und Küstenerosion beschädigten ihn so schwer, dass er durch den heutigen Turm auf höherem Gelände ersetzt wurde, der 1929 in Betrieb ging. Das Gebiet bleibt geologisch aktiv und liegt direkt auf dem Vulkansystem Reykjanes entlang des Mittelatlantischen Rückens.