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NaturInteresse 4/5

Skaftafell

Skaftafell ist ein Naturschutzgebiet in der Region Öræfi im Südosten Islands, geschützt unter der Eiskappe des Öræfajökull und begrenzt von Auslassgletschern des Vatnajökull wie dem Skaftafellsjökull und dem Svínafellsjökull. Es ist ein wichtiges Zentrum für Wanderungen und Gletschertouren, mit Wegen, die zum schwarzen Basaltsäulen-Wasserfall Svartifoss führen, und Ausblicken auf den Hvannadalshnjúkur, Islands höchsten Gipfel.

Region

Südisland

Koordinaten

64.0160° N, 16.9720° W

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Zeit vor Ort
2 Std.
Zugang
5.8 km · 2 Std.. Rundweg S2 Svartifoss-Sjonarsker-Sel vom Besucherzentrum Skaftafellsstofa. Der Park stuft ihn als einfach ein, weist aber auf 250 m Gesamthöhenunterschied, Holzplattformen, Steinstufen, rutschige nasse/winterliche Oberflächen und Schwierigkeiten für Besucher mit schwachen Beinen oder schlechter Gesundheit hin.
Barrierefreiheit
Rollstuhl · Teilweise
Das Besucherzentrum verfügt über Rampen, barrierefreie Toiletten und reservierte Parkplätze. Der Weg zum Aussichtspunkt auf den Gletscher Skaftafellsjökull ist eben und weist ein sanftes Gefälle auf. Der Weg zum Svartifoss ist jedoch uneben, steigt stetig an und ist für Rollstühle ungeeignet.
Eingeschränkte Mobilität · Teilweise
Die Besuchereinrichtungen und der Aussichtspunkt auf den Gletscher sind gut zu bewältigen, während der Svartifoss und viele Wanderungen anhaltende Anstiege oder raue Wege beinhalten.
Sensorisch · Teilweise
Im Allgemeinen offen und natürlich, mit Wind, Kälte, Menschenmassen an den Ausgangspunkten der Wanderwege und wechselndem Bergwetter.
Kognitiv · Teilweise
Die Informationen im Besucherzentrum sind hilfreich, aber die Wahl der Wege, Gletschergefahren und Wetterumschwünge erfordern Planung.

Warum das wichtig ist

Einst ein mittelalterlicher Gutshof und Versammlungsort, wurde Skaftafell 1967 als Nationalpark gegründet und 2008 in den neu gebildeten Vatnajökull-Nationalpark integriert, den die UNESCO 2019 zum Weltnaturerbe erklärte. Der Name des umliegenden Bezirks, Öræfi ("Ödland"), geht auf den katastrophalen Ausbruch des Öræfajökull im Jahr 1362 zurück, den größten Bimssteinausbruch in der aufgezeichneten Geschichte Islands, der die Bauernhöfe und Siedlungen der Gegend zerstörte.

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