Skútustaðagígar
Skútustaðagígar ist eine Gruppe wurzelloser Krater (Pseudokrater) am Südufer des Mývatn-Sees, die entstanden, als Lava über feuchten Boden floss und eingeschlossener Dampf kraterartige Kegel ohne darunterliegenden Magmakanal aufsprengte. Zwei markierte, leichte Rundwege, der 1,5 km lange Gígahringur und der 3,5 km lange Tjarnarhringur, führen an Dutzenden begrasten Kratern und vogelreichen Teichen vorbei.
Region
Nordisland
Koordinaten
65.5714° N, 17.0337° W
Stopp planen
- Zeit vor Ort
- 1 Std.
Barrierefreiheit
- Rollstuhl · Teilweise
- Der kürzere Gígahringur-Rundweg ist ein relativ einfacher, meist ebener Schotterweg vom Parkplatz an der Straße, auch wenn er nicht offiziell als rollstuhlgerecht zertifiziert ist.
- Eingeschränkte Mobilität · Teilweise
- Beide markierten Rundwege sind für isländische Verhältnisse leicht begehbar, und der kürzere 1,5 km lange Rundweg ist für die meisten Besucher mit eingeschränkter Mobilität gut machbar.
- Sensorisch · Vollständig
- Eine offene, ruhige Feuchtgebiets- und Kraterlandschaft, beliebt bei Vogelbeobachtern, mit wenig von der geschlossenen oder überlaufenen Atmosphäre von Dimmuborgir.
- Kognitiv · Vollständig
- Zwei deutlich markierte, ausgeschilderte Rundwege machen die Orientierung unkompliziert.
Warum das wichtig ist
Die Krater entstanden vor etwa 2.300 Jahren durch dieselben Lavaströme, die auch Dimmuborgir schufen, und das Gebiet wurde 1973 unter Schutz gestellt, um seine empfindlichen Kraterränder zu bewahren und es für Umweltbildung zu nutzen, während die Rechte der örtlichen Landbesitzer gewahrt bleiben.