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GeologieInteresse 5/5Führer erforderlich

Nationalpark Snæfellsjökull

Þjóðgarðurinn Snæfellsjökull

Snæfellsjökull ist ein 1.446 m hoher, gletscherbedeckter Stratovulkan an der Westspitze der Halbinsel Snæfellsnes, der etwa 700.000 Jahre alt ist und zuletzt um 200 n. Chr. ausbrach. Er ist das Herzstück des Snæfellsjökull-Nationalparks, der 2001 gegründet wurde und etwa 183 km² Krater, Lavafelder, Höhlen und Küstenlinie umfasst.

Region

Halbinsel Snæfellsnes

Koordinaten

64.8000° N, 23.7833° W

Wichtig

Hohe Gefahr
Küstenklippen, Lavafelder, Höhlen, Gletschergelände und schnelle Wetterumschwünge bergen im gesamten Park unterschiedliche Gefahren.
Guide erforderlich
Für Gletschergipfel oder Gletscherbegehungen ist ein Führer erforderlich. Besucherzentren, Aussichtspunkte am Straßenrand und gewöhnliche markierte Haltepunkte im Tiefland des Parks können selbstständig erkundet werden.

Stopp planen

Zeit vor Ort
4 Std.
Barrierefreiheit
Rollstuhl · Teilweise
Die Besucherzentren Malarrif und Hellissandur verfügen über barrierefreie Parkplätze, gepflasterte Wege und Einrichtungen, aber der Gletschergipfel und das meiste Lavafeldgelände innerhalb des Parks sind nicht rollstuhlgerecht.
Eingeschränkte Mobilität · Teilweise
Die Besucherzentren und einige Aussichtspunkte an der Küste sind gut zu bewältigen, während Lavafelder, Höhlen und Gletscherrouten raues Gehen erfordern.
Sensorisch · Teilweise
Wind, Brandung, grelle Gletscherreflexionen, dunkle Höhlenbereiche und exponiertes Wetter variieren im gesamten Park.
Kognitiv · Teilweise
Der Park umfasst mehrere verstreute Orte, sodass Besucher eine Routenplanung und ein Bewusstsein dafür benötigen, welche Haltepunkte einfach und welche technisch anspruchsvoll sind.

Warum das wichtig ist

Der Vulkan ist international berühmt als fiktiver Eingang zum Mittelpunkt der Erde in Jules Vernes Roman Die Reise zum Mittelpunkt der Erde aus dem Jahr 1864. Seine Gipfeleiskappe ist durch den Klimawandel deutlich geschrumpft, von etwa 16 km² im Jahr 1946 auf rund 10-11 km² bis 2008, und wurde im August 2012 zum ersten Mal in der aufgezeichneten Geschichte als eisfrei gemeldet.

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